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s Unterbefehlshabers des Emirs verkuende. An solche Gedanken reihten sich dann noch die Erinnerungen an seine Mutter und an Nadia, deren Erstere in Omsk zurueck geblieben, die Andere auf den Barken des Irtysch weggeschleppt worden war. Unzweifelhaft seufzte diese ebenso wie Marfa Strogoff in harter Gefangenschaft. Und er vermochte Nichts fuer sie zu thun! Wuerde er jene Zwei ueberhaupt wiedersehen? Krampfhaft zuckte ihm das Herz bei dieser Frage, welche er sich nicht zu beantworten wagte. Gleichzeitig mit Michael Strogoff und vielen anderen Gefangenen waren auch Harry Blount und Alcide Jolivet in das Tartarenfeldlager transportirt worden. Ihr frueherer Reisegefaehrte wusste zwar, dass Jene in derselben dicht mit Wachtposten besetzten Umzaeunung untergebracht waren, er hatte sich ihnen aber nicht zu naehern gesucht. Nur wenig kuemmerte es ihn jedoch, was sie ueber ihn bezueglich des Auftrittes im Posthofe zu Ichim denken moechten; er wollte vielmehr allein sein, um im gegebenen Fall schneller allein handeln zu koennen. Deshalb hielt er sich stets mehr bei Seite. Alcide Jolivet hatte seit dem Augenblick, da sein College an seiner Seite fiel, diesem die groesste Sorgfalt gewidmet. Von Kolyvan bis nach dem Lager, daher auf einem Wege von mehreren Stunden, konnte Harry Blount dadurch, dass er sich auf den Arm seines Rivalen stuetzte, dem Gefangenenzuge folgen. Erst wollte er sich in seiner Eigenschaft als Englaender legitimiren, das haette ihm aber gegenueber diesen Barbaren, welche nur mit Lanzenstoessen und Saebelhieben antworteten, nicht im mindesten genuetzt. Der ehrenwerthe Correspondent des Daily-Telegraph theilte also zunaechst das Schicksal aller Uebrigen, und blieb es ihm ueberlassen, spaeter zu reclamiren und Satisfaction fuer die erlittene Behandlung zu verlangen. Diesen Weg legte er aber seiner Wunde wegen nur mit der groessten, schmerzlichen Anstrengung zurueck, und ohne Alcide Jolivet's Hilfe waere er wohl kaum im Stande gewesen, das Lager zu erreichen. Alcide Jolivet, den seine praktische Philosophie niemals im Stiche liess, hatte seinen Genossen physisch und moralisch durch alle ihm zu Gebote stehenden Mittel moeglichst gestaerkt. Als er sich unabwendbar in jene Huerde eingeschlossen sah, eilte er zunaechst, Harry Blount's Wunde zu untersuchen. Es gelang ihm recht gut, Jenen zu entkleiden, und er ueberzeugte sich, dass dessen Schulter nur von dem Sprengstueck einer Kugel gestreift worden war. "O, es
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