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hen!... Ah, dort! rief ploetzlich Alcide Jolivet und ergriff den Arm seines Gefaehrten. -- Was haben Sie? fragte dieser. -- Sehen Sie dorthin, Blount! Da ist sie! -- Sie? - Welche sie? -- Die Schwester unseres Reisegefaehrten! Hilflos und gefangen. Wir muessen sie retten ... -- Geduld, entgegnete frostig Harry Blount. Unsere Intervention zu Gunsten des jungen Maedchens duerfte ihr eher schaedlich als nuetzlich werden." Alcide Jolivet, der sich schon zu Nadia draengen wollte, liess sich belehren, und Letztere, welche die beiden Reporter nicht gesehen hatte, ging, von ihrem reichen Haar halb verschleiert, vor dem Emir vorueber, ohne dessen besondere Aufmerksamkeit zu erwecken. Nach Nadia kam Marfa Strogoff an die Reihe, und da sie sich nicht schnell genug in den Staub warf, drueckten sie die Wachen mit rauher Faust nieder. Marfa Strogoff fiel zu Boden. Ihr Sohn schaeumte auf vor Wuth, so dass ihn die bewachenden Soldaten kaum zu baendigen vermochten. Die alte Marfa erhob sich wieder und sollte eben fortgefuehrt werden, als Iwan Ogareff das verhinderte. "Dieses Weib bleibt hier!" rief er. Nadia ward in den Haufen der Gefangenen zurueckgefuehrt. Iwan Ogareff's Blick hatte sie nicht erkannt. Jetzt wurde Michael Strogoff vor den Emir gebracht und blieb, ohne auch nur die Augen zu senken, vor diesem stehen. "Die Stirn auf die Erde! herrschte ihn Iwan Ogareff an. -- Nein", antwortete Michael Strogoff. Zwei Soldaten wollten ihn zwingen, sich zu beugen, doch die kraeftige Hand des jungen Mannes drueckte sie an seiner Statt zu Boden. Iwan Ogareff sprang auf Michael Strogoff zu. "Du verwirkst Dein Leben! rief er. -- Ich werde ruhig sterben, erwiderte stolz Michael Strogoff, aber Deine Verraetherstirn, Iwan, wird fuer immer die schmachvolle Schramme von der Knute tragen!" Iwan Ogareff erbleichte bei diesen Worten. "Wer ist dieser Gefangene? fragte der Emir, dessen ruhige Stimme nur um so drohender war. -- Ein russischer Spion", antwortete Iwan Ogareff. Als er Michael Strogoff fuer einen Spion ausgab, wusste er recht wohl, welches entsetzliche Loos ihm bevorstand. Michael Strogoff hatte sich Iwan Ogareff genaehert. Die Soldaten hielten ihn zurueck. Der Emir machte eine Handbewegung, auf welche sich die ganze grosse Menge niederbeugte. Dann zeigte er nach dem Koran, den man ihm brachte. Er oeffnete das Buch und legte einen Finger auf ein Blatt. Der Zufall, oder nach dem Gla
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