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sser Jahrtausende lange Vererbung und dadurch Verstaerkung der fuer die einzelne Gegend speziell befaehigenden Eigenschaften an jede Gegend, an jedes Klima, und nichts beweist gerade mehr die Dauerhaftigkeit unserer Natur als diese Faehigkeit der Gewoehnung. Aber freilich werden weder Feuerlaender noch Eskimos sich je zu grossen maechtigen Nationen entwickeln: und zwar in Folge ihrer Naturumgebung, welche der freien Entfaltung der Menschheit denn doch unuebersteigliche Hindernisse in den Weg stellt. So ist denn eben die Naturumgebung der Grund, dass wir die roheren Naturvoelker nie sehr zahlreich sehen; die Natur erheischt ein Leben, welches dem Gedeihen der Menschheit nicht zutraeglich ist. Die geringe Zahl der Neuhollaender ist zweifelsohne bedingt durch die erstaunlich unfruchtbare Natur ihres Landes, denn wenn auch Grey (1, 239) Recht hat gegen Sturt und viele Andere, dass der Nahrungsmangel in Neuholland nicht so gross ist, als er gewoehnlich gemacht wird, und allerdings gibt er fuer den Suedwestdistrikt des Welttheils, fuer eine Ausdehnung von 2-300 Meilen (2, 299) eine reiche Menge Nahrungsmittel an (2, 263-64); so sind dieselben doch immer erst weit zerstreut, muessen gesucht werden und sind oft, im einzelnen betrachtet, elend genug. Sie zu vermehren, anzubauen haben die Eingeborenen nicht Kultur genug, auch finden sich kaum unter den Pflanzen und Thieren Neuhollands solche, die zu eigentlichen Kulturpflanzen oder Hausthieren brauchbar waeren; zu sammeln aber sind die Neuhollaender, wie wir schon bei der Betrachtung ihres Charakters sahen, zu indolent, zu traege. Wir muessen hier die ausserordentlich hemmenden Schranken der Natur anerkennen, die jedoch nur dann erst wirklich fuer den Bestand eines Volkes gefaehrlich werden, wenn noch andere Bedraengnisse hinzukommen. Ueber viele Distrikte Amerikas muss man, mehr oder minder, dasselbe sagen, in mancher Beziehung auch von Suedafrika. Und fast noch unguenstiger gestellt ist Polynesien schon in seinen hohen Inseln, die meist im Innern so steil und unwegsam sind, dass sie, wie Tahiti und Nukuhiva, nicht bewohnt werden koennen, oder grosse unfruchtbare Strecken hinter ihren meist ueppigen Uferstrecken bergen, wie die Fidschis und viele der Hawaiiinseln, und die, wenn sie auch durch und durch bewohnbar waeren, doch schon durch ihre verschwindende Kleinheit in dem ungeheuren und gefaehrlichen Ozeane ihren Bewohnern ein Hinderniss sind. Hier ist die Schifffahrt nicht so le
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