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iff bestimmten Krieger: in tiefen Gliedern, mit voller Bewaffnung, zum Handgemeng mit Beilen und starken Messern geruestet, und lange, schwere Sturmleitern schleppend. In grosser Ordnung und Ruhe rueckten diese drei Angriffslinien ueberall gleichmaessigen Schrittes vor: die Sonne glitzerte auf ihren Helmen: in gleichen Zwischenraeumen erschollen die langgezognen Rufe der gotischen Hoerner. "Sie haben etwas von uns gelernt," rief Cethegus in kriegerischer Freude. Der Mann, der diese Reihen geordnet hat, versteht den Krieg." "Wer ist es wohl?" fragte Kallistratos, der, in reicher Ruestung, neben Lucius Licinius hielt. "Ohne Zweifel, Witichis, der Koenig," sagte Cethegus. - "Das haette ich dem schlichten Mann mit den bescheidnen Zuegen nie zugetraut." - "Diese Barbaren haben manches Unergruendliche." Und vom Kapitol herab ritt er nun, ueber den Fluss, nach der Umwallung am pankratischen Thor, wo der naechste Angriff zu drohen schien, und bestieg mit seinem Gefolge den dortigen Eckturm. "Wer ist der Alte dort, mit dem wehenden Bart, der mit dem Steinbeil den Seinen voranschreitet? Er sieht aus, als haette ihn der Blitz des Zeus vergessen in der Gigantenschlacht," forschte der Grieche. "Es ist der alte Waffenmeister Theoderichs; er rueckt gegen das pankratische Thor," antwortete der Praefekt. "Und wer ist der Reichgeruestete dort, auf dem Braunen, mit dem Wolfsrachen auf dem Helm? Er zieht gegen die Portuensis." - "Das ist Herzog Guntharis, der Woelsung," sprach Lucius Licinius. "Und sieh, auch drueben auf der Ostseite der Stadt, ueberm Fluss, so weit man schauen kann, gegen alle Thore, ruecken Sturmreihen der Barbaren," sagte Piso. "Aber wo ist der Koenig selbst?" fragte Kallistratos. "Siehe, dort in der Mitte ragt die gotische Hauptfahne: dort haelt er, oberhalb des pankratischen Thors," erwiderte der Praefekt. "Er allein steht regungslos mit seiner starken Schar, weit, um dreihundert Schritt zurueck, hinter der Linie," sprach Salvius Julianus, der junge Jurist. "Sollte er nicht mit kaempfen?" meinte Massurius. "Waere gegen seine Weise. Aber lass uns vom Turm aus den Wall hinab: das Gefecht beginnt," schloss Cethegus. "Hildebrand hat den Graben erreicht." - "Dort stehen meine Byzantiner, unter Gregor. Die Gotenschuetzen zielen gut. Die Zinnen am pankratischen Thor werden leer. Auf, Massurius, schicke meine abasgischen Jaeger und von den roemischen Legionaren die besten Pfeilschuetzen dorthin: sie sollen auf di
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