FREE BOOKS

Author's List




PREV.   NEXT  
|<   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113  
114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128   129   130   131   132   133   134   135   136   137   138   >>   >|  
s gewiss vorgezogen, allein zu reisen, er konnte sich aber, ohne damit aufzufallen, nicht wohl von den beiden Reisenden absondern, welche des naemlichen Weges zogen wie er. Bei der von Alcide Jolivet ausgesprochenen Absicht, sammt seinem Begleiter in Ichim Halt zu machen und nicht unmittelbar nach Omsk weiter zu gehen, lag fuer ihn uebrigens kein besonderer Grund vor, diesen Theil der Reise in ihrer Gesellschaft zurueck zu legen. "Also, meine Herren, es ist abgemacht. Wir reisen zusammen." Dann setzte er mit moeglichst gleichgiltigem Tone hinzu: "Haben Sie vielleicht einige sicherere Nachrichten ueber den Tartareneinfall? -- Leider nein, erwiderte Alcide Jolivet, wir wissen davon ebenso viel, als in Perm allgemein bekannt war. Die Tartarenhaufen Feofar-Khan's haben die ganze Provinz Semipalatinsk ueberschwemmt und dringen jetzt in Eilmaerschen laengs des Bettes des Irtysch vor. Sie werden sich also ein wenig beeilen muessen, ihnen bis Omsk noch zuvorzukommen. -- Ja, Sie haben Recht, bemerkte Michael Strogoff. -- Dazu geht das Geruecht, es sei dem Oberst Ogareff gelungen, verkleidet die Grenze zu passiren, und er werde sich, in der Mitte der insurgirten Provinz, dem Tartarenchef unverzueglich anschliessen. -- Wie will man das aber wissen? warf Michael Strogoff ein, den diese mehr oder weniger begruendeten Neuigkeiten selbstverstaendlich sehr interessirten. -- Ei, so wie man eben Alles weiss, antwortete Alcide Jolivet; das liegt so in der Luft. -- Und Sie haben begruendete Ursache zu glauben, dass Colonel Ogareff in Sibirien sei? -- Ich habe mindestens davon sprechen hoeren, dass er den Weg von Kasan nach Jekaterinenburg eingeschlagen habe. -- O, Sie wuessten das, Herr Jolivet? liess sich da Harry Blount vernehmen, den jene Bemerkung des franzoesischen Correspondenten aus seiner Schweigsamkeit aufruettelte. -- Ich wusste es, erwiderte Alcide Jolivet. -- Und es war Ihnen auch bekannt, dass er als Zigeuner verkleidet ging? fragte Harry Blount. -- Als Zigeuner! rief Michael Strogoff fast unwillkuerlich, da er sich der Anwesenheit des alten Tsiganen in Nischny-Nowgorod, seiner Fahrt auf dem "Kaukasus" und seiner Ausschiffung in Kasan erinnerte. -- Ich hatte davon eben genug erfahren, um darueber einen Brief an meine Cousine zu richten, antwortete laechelnd Alcide Jolivet. -- Sie haben in Kasan Ihre Zeit nicht verloren! bemerkte der Englaender in trockenem Tone. -- Gewiss nicht, liebster
PREV.   NEXT  
|<   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113  
114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128   129   130   131   132   133   134   135   136   137   138   >>   >|  



Top keywords:

Jolivet

 
Alcide
 
Strogoff
 

Michael

 
seiner
 
bekannt
 
Blount
 

Provinz

 

Zigeuner

 

antwortete


erwiderte
 
verkleidet
 

bemerkte

 
reisen
 
Ogareff
 

wissen

 
glauben
 

Colonel

 

begruendete

 

Sibirien


Ursache

 

Neuigkeiten

 

anschliessen

 

unverzueglich

 

insurgirten

 

Tartarenchef

 

interessirten

 
weniger
 
begruendeten
 

mindestens


selbstverstaendlich

 

vernehmen

 
erinnerte
 

erfahren

 

Ausschiffung

 

Kaukasus

 

Nischny

 

Tsiganen

 

Nowgorod

 
darueber

Englaender

 

verloren

 

trockenem

 

Gewiss

 
liebster
 

Cousine

 

richten

 

laechelnd

 

Anwesenheit

 

passiren