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e man nur schwer. Auch hatten Versprengte die Nachricht aus der Schlacht in die Stadt getragen, der Feldherr sei gefallen und alles verloren. Endlich erkannte ihn Antonina, die aengstlich auf den Waellen seiner harrte. Durch das pincianische Thor liess man ihn ein; es hiess seitdem Porta belisaria. Feuerzeichen auf den Waellen zwischen dem flaminischen und dem pincianischen Thor verkuendeten die Erreichung Roms dem Praefekten, der nun, in guter Ordnung und von den ermuedeten Siegern kaum verfolgt, im Schutze der Nacht seinen Rueckzug bewerkstelligte. Nur Teja draengte nach mit einigen seiner Reiter bis an das Huegelland, wo heute Villa Borghese liegt, und bis zur Aqua Acetosa. Achtes Kapitel. Am Tage darauf erschien das ganze zahlreiche Heer der Goten vor der ewigen Stadt, die es in sieben Lagern umschloss. Und nun begann jene denkwuerdige Belagerung, die nicht minder das Feldherrntalent und die Erfindungsgabe Belisars als den Mut der Belagerer entfalten sollte. Mit Schrecken hatten die Buerger Roms von ihren Mauern herab mit angesehen, wie die Scharen der Goten nicht enden wollten. "Sieh hin, o Praefekt, sie ueberfluegeln alle deine Mauern." - "Ja! in die Breite! lass sehen, ob sie sie in der Hoehe ueberfluegeln. Ohne Fluegel kommen sie nicht herueber." Nur zwei Tausendschaften hatte Witichis in Ravenna zurueckgelassen, acht hatte er unter den Grafen Uligis von Urbssalvia und Ansa von Asculum nach Dalmatien entsendet, diese Provinz und Liburnien den Byzantinern zu entreissen und zumal das wichtige Salona wieder zu gewinnen; durch Soeldner, in Savien geworben, sollten sie sich verstaerken. Auch die gotische Flotte sollte - gegen Tejas Rat! - dort, nicht gegen den Hafen von Rom, Portus, wirken. Den Umkreis der Stadt Rom aber, und ihre weit hinausgestreckten Waelle, die Mauern Aurelians und des Praefekten, umguertete nun der Koenig mit einhundertundfuenfzig Tausendschaften. Rom hatte damals fuenfzehn Hauptthore und einige kleinere. Von diesen umschlossen die Goten den schwaecheren Teil der Umwallung, den Raum, der von dem flaminischen Thor im Norden (oestlich von der jetzigen Porta del Popolo) bis zum praenestinischen Thor reicht, vollstaendig mit sechs Heerlagern; naemlich die Waelle vom flaminischen Thor gegen Osten bis ans pincianische und salarische, dann bis an das nomentanische Thor (suedoestlich von Porta pia), ferner bis gegen das "geschlossene Thor", die
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