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und Bessas den halsstarrigen Kopf ... -"
Da eilte Johannes atemlos herein. "Feldherr," meldete er, "der Kaiser!
Kaiser Justinianus selbst ankert soeben im Hafen von Classis."
Unmerklich zuckte Cethegus zusammen. Sollte ein solcher Blitzstrahl aus
heiterer Luft, eine Laune des unberechenbaren Despoten, nach solchen
Muehen, das fast vollendete Gebaeude seiner Plaene gerade vor der Bekroenung
niederwerfen?
Aber Belisar fragte mit leuchtenden Augen: "mein Kaiser? Woher weisst du?"
- "Er selbst kommt, dir fuer deine Siege zu danken. - Solche Ehre ward noch
keinem Sterblichen zu teil. Das Schiff von Ariminum traegt die kaiserliche
Praesenzflagge. Purpur und Silber. Du weisst, das bedeutet, dass der Kaiser
an Bord."
"Oder ein Glied seines Hauses!" verbesserte Cethegus in Gedanken,
aufatmend.
"Eilt in den Hafen, unsern Herrn zu empfangen," mahnte Belisar.
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Sein Stolz und seine Freude wurden enttaeuscht, als ihnen auf dem Wege nach
Classis die ersten ausgeschifften Hoeflinge begegneten und im Palast
Quartier forderten, nicht fuer den Kaiser selbst, sondern fuer dessen
Neffen, den Prinzen Germanus.
"So sendet er doch den ersten nach ihm selbst," sprach Belisar, sich
selber troestend im Weitergehen zu Cethegus. "Germanus ist der edelste Mann
am Hof. Unbestechlich, gerecht und unverfuehrbar rein. Sie nennen ihn: "die
Lilie im Sumpf". Aber du hoerst mich nicht!"
"Vergieb, ich bemerke dort im Gedraenge, unter den eben Gelandeten, meinen
jungen Freund Licinius."
"Salve Cethege!" rief dieser, sich Weg zum Praefekten bahnend.
"Willkommen im befreiten Italien! Was bringst du von der Kaiserin?" fragte
er fluesternd.
"Das Abschiedswort: _Nike (Victoria)!_ und diesen Brief," fluesterte der
Bote ebenso leise. - "Aber," und seine Stirne furchte sich - "schicke mich
nie mehr zu diesem Weibe." - "Nein, nein, junger Hippolytos, ich denke, es
wird nie mehr noetig sein."
Damit hatten sie die Steindaemme des Hafens erreicht, dessen Stufen soeben
der kaiserliche Prinz hinanstieg. Die edle Erscheinung, von einem reich
geschmueckten Gefolg umgeben, ward von den Truppen und dem rasch
zusammenstroemenden Volk mit Jubelruf und kaiserlichen Ehren empfangen.
Cethegus fasste ihn scharf ins Auge. "Das bleiche Antlitz ist noch bleicher
geworden," sagte er zu Licinius. "Ja, man sagt: die Kaiserin hat ihn
vergiftet, weil sie ihn nicht verfuehren konnte."
Der Prinz, nach allen Seiten da
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