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n die Gatten, hindurchgelassen von Paulus, dem Sohn des Dromon, die nur halb ausgefuellte Mauerluecke durcheilt und in dem nahen Pinienhain der Diana Wachis, den Getreuen, und zwei Pferde gefunden. Wallada nahm die Gatten auf den Ruecken. - Der Freigelassene ritt rasch voran, dem Ufer des hier sehr breiten Flusses zu. Witichis hielt Rauthgundis vor sich, hinter dem Hals des Rosses. "Mein Weib! mit dir hatte ich alles verloren! Leben und Lebensmut. Aber nun will ich's noch einmal wagen um das Reich. O wie konnte ich dich von mir lassen, du Seele meiner Seele." "Dein Arm ist wund vom Druck der Kette! So! leg ihn hier auf meinen Nacken, o du mein alles." "Vorwaerts, Wallada! Rasch! es gilt das Leben." Da bogen sie aus dem Dickicht des Hains ins Freie. Das Ufer des Flusses war erreicht. Wachis trieb sein baeumendes Pferd in die dunkle Flut. Das Thier scheute und widerstrebte. Der Freigelassene sprang ab. "Er geht sehr tief, sehr reissend. Es ist Hochwasser seit drei Tagen. Die Furt ist nicht zu brauchen. Die Gaeule muessen schwimmen und stark rechts abwaerts wird's uns reissen. Und es sind Felsen im Fluss. Und das Mondlicht wechselt so oft und taeuscht." - Ratlos pruefte er am Ufer hin und her. "Horch, was war das?" fragte Rauthgundis. "Das war nicht der Wind in den Steineichen." "Pferde sind's," sagte Witichis. "Sie nahen in Eile. Ja, wir sind verfolgt. Waffen klirren. Da - Fackeln. Jetzt hinein in den Strom auf Leben und Sterben. Aber leise!" Und er fuehrte sein Pferd am Zuegel in die Flut. "Kein Bodengrund mehr. Die Gaeule muessen schwimmen. Halte dich fest an der Maehne, Rauthgundis. Vorwaerts, Wallada!" Schnaubend, zitternd, blickte das Thier in die schwarze Flut - die Maehne flog wirr kopfueber - die Vorderfuesse vorgestreckt, den Hinterbug zurueckgehemmt. "Vorwaerts, Wallada!" Und leise rief Witichis dem treuen Ross ins Ohr: "Dietrich von Bern!" Da setzte das edle Tier in stolzem Sprung willfaehrig in die Flut. Schon jagten die verfolgenden Reiter aus dem Wald, voran Cethegus, ihm zur Seite Syphax, eine Fackel hebend. "Hier, im Ufersand, verschwindet die Spur, o Herr." "Sie sind im Wasser! Vorwaerts, ihr Hunnen!" Aber die Reiter zogen die Zuegel an und ruehrten sich nicht. "Nun, Ellak? was zoegert ihr? Sofort in die Flut!" "Herr, das koennen wir nicht. Ehe wir zur Nachtzeit in fliessend Wasser reiten, muessen wir Phug, den Wassergeist, um Verzeihung bitten. Wir muessen erst zu i
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