FREE BOOKS

Author's List




PREV.   NEXT  
|<   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100  
101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   >>   >|  
rengste Untersuchung ..." - "Ich verlange sie," sprach Silverius, "als mein Recht." "Es soll dir werden, zweifle nicht! Aber nicht ich darf es wagen, hier zu richten: nur die Weisheit des Kaisers selbst kann hier das Recht finden. Vulkaris, mein getreuer Heruler, dir uebergeb ich die Person des Bischofs. Du wirst ihn sogleich auf ein Schiff bringen und nach Byzanz fuehren." "Ich lege Verwahrung ein," sprach Silverius. "Ueber mich kann niemand richten auf Erden als ein Konzil der ganzen rechtglaeubigen Kirche. Ich verlange, nach Rom zurueckzukehren." "Rom siehst du niemals wieder! Und ueber deine Rechtsverwahrung wird der Kaiser Justinian, der Kaiser des Rechts, mit Tribonian entscheiden. Aber auch deine Genossen, Scaevola und Albinus, die falschen Mitanklaeger des Praefekten, der sich als des Kaisers treusten, kluegsten Freund erwiesen, sind hoch verdaechtig. Justinian entscheide, wie weit sie unschuldig. Auch sie fuehrt in Ketten nach Byzanz. Zu Schiff! Dort hinaus, zur Hinterthuer des Zeltes, nicht durchs Lager. Vulkaris, dieser Priester aber ist des Kaisers gefaehrlichster Feind. Du buergst fuer ihn mit deinem Kopf." "Ich buerge," sprach der riesige Heruler, vortretend und die gepanzerte Hand auf des Bischofs Schulter legend. "Fort mit dir, Priester! zu Schiff. Er stirbt, eh' er mir entrissen wird." Silverius sah ein, dass weiteres Widerstreben nur seine Wuerde gefaehrdende Gewalt hervorrufen werde. Er fuegte sich und schritt neben dem Germanen, der die Hand nicht von seiner Schulter loeste, nach der Thuer im Hintergrund des Zeltes, die eine der Wachen aufthat. Er musste hart an Cethegus vorbei. Er beugte das Haupt und sah ihn nicht an: aber er hoerte, wie dieser ihm zufluesterte: "Silverius, diese Stunde vergilt deinen Sieg in den Katakomben. Nun sind wir wett!" Dreizehntes Kapitel. Sowie der Bischof das Zelt verlassen, erhob sich Belisar lebhaft von seinem Sitze, eilte auf den Praefekten zu, umarmte und kuesste ihn: "Nimm meinen Dank, Cethegus Caesarius! Ich werde dem Kaiser berichten, dass du ihm heute Rom gerettet hast. Dein Lohn wird nicht ausbleiben." Aber Cethegus laechelte: "Meine Thaten belohnen sich selbst." Den Helden Belisarius hatte der geistige Kampf dieser Stunde, der rasche Wechsel von Zorn, Furcht, Spannung und Triumph mehr als ein halber Tag des Kampfes unter Helm und Schild angestrengt und erschoepft. Er verlangte nach Erholung und Labung und
PREV.   NEXT  
|<   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100  
101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   >>   >|  



Top keywords:

Silverius

 
Kaisers
 
Kaiser
 

dieser

 
Schiff
 
sprach
 
Cethegus
 

Praefekten

 

Justinian

 

Stunde


Schulter
 
Zeltes
 

Priester

 
Byzanz
 
Vulkaris
 

Heruler

 
Bischofs
 

richten

 

selbst

 

verlange


Katakomben

 

hoerte

 

beugte

 

vorbei

 

deinen

 

vergilt

 

Kampfes

 
zufluesterte
 
Erholung
 

seiner


loeste

 

Germanen

 
Labung
 

fuegte

 

schritt

 

Hintergrund

 

aufthat

 

musste

 

angestrengt

 
erschoepft

verlangte

 

Wachen

 

Schild

 

Kapitel

 
Furcht
 

ausbleiben

 

berichten

 

gerettet

 

laechelte

 

Belisarius