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und Antonina und deine ersten Heerfuehrer zum Mahl in meinem Hause." Nach einigen Stunden erschienen Marcus Licinius, Piso und Balbus, die Geladenen abzuholen. Sie begleiteten die Saenften, in denen Antonina und Belisar getragen wurden, die Heerfuehrer gingen zu Fuss. "Wo wohnt der Praefekt?" fragte Belisar beim Einsteigen in die Saenfte. "So lang du hier bist: tags im Grabmal Hadrians, und nachts - auf dem Kapitol." Belisar stutzte. Der kleine Zug naeherte sich dem Kapitol. Mit Staunen sah der Feldherr alle die Werke und Waelle, die seit mehr denn zweihundert Jahren in Schutt gelegen waren, zu gewaltiger Staerke wieder hergestellt. Nachdem sie durch einen langen, schmalen und dunkeln Zickzackgang, den engen Zugang zu der Feste, sich gewunden, gelangten sie an ein gewaltiges Eisenthor, das fest geschlossen war, wie in Kriegszeit. Marcus Licinius rief die Wachen an. "Gieb die Losung!" sprach eine Stimme von innen. "Caesar und Cethegus!" antwortete der Kriegstribun. Da sprangen die Thorfluegel auf: ein langes Spalier der roemischen Legionare und der isaurischen Soeldner ward sichtbar, letztere in Eisen gehuellt bis an die Augen und mit Doppelaexten bewaffnet. Lucius Licinius stand an der Spitze der Roemer, mit gezuecktem Schwert in der Hand: Sandil, der isaurische Haeuptling, an der Spitze seiner Landsleute. Einen Augenblick blieben die Byzantiner unentschlossen stehen, von dem Eindruck dieser Machtentfaltung von Granit und Eisen ueberwaeltigt. Da wurde es hell in dem matt erleuchteten Raum: man vernahm Musik aus dem Hintergrund des Ganges: und, von Fackeltraegern und Floetenspielern begleitet, nahte Cethegus, ohne Ruestung, einen Kranz auf dem Haupt, wie ihn der Wirt eines Festgelages zu tragen pflegte, im reichen Hausgewand von Purpurseide. So trat er laechelnd vor und sprach: "Willkommen! und Floetenspiel und Tubaschall verkuende laut: dass die schoenste Stunde meines Lebens kam: Belisar, _mein Gast_ im Kapitol." Und unter schmetterndem Klang der Trompeten fuehrte er den Schweigenden in die Burg. Vierzehntes Kapitel. Waehrend dieser Vorgaenge bei den Roemern und Byzantinern bereiteten sich auch auf Seite der Goten entscheidende Ereignisse vor. In Eilmaerschen waren Herzog Guntharis und Graf Arahad von Florentia, wo sie eine kleine Besatzung zurueckliessen, mit ihrer gefangenen Koenigin nach Ravenna aufgebrochen. Wenn sie diese fuer uneinnehmbar geltende F
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