FREE BOOKS

Author's List




PREV.   NEXT  
|<   141   142   143   144   145   146   147   148   149   150   151   152   153   154   155   156   157   158   159   160   161   162   163   164   165  
166   167   168   169   170   171   172   173   174   175   176   177   178   179   180   181   182   183   184   185   186   187   188   189   190   >>   >|  
rt und geruestet! Jetzt fuehr' uns an, zum Kampf." Da toenten Trompetenstoesse aus dem Lager: man hoerte den Hufschlag eilig nahender Rosse. Alsbald hob sich der Vorhang des Zeltes und eintrat Totila in glaenzenden Waffen, vom weissen Mantel umwallt. "Heil meinem Koenig, Heil dir Koenigin," sprach er huldigend. "Mein Auftrag ist erfuellt: ich bringe dir den Freundesgruss des Frankenkoenigs. Er hielt ein Heer bereit im Solde von Byzanz, dich anzugreifen. Es gelang mir, ihn umzustimmen. Sein Heer wird nicht gegen die Goten in Italien einruecken. Graf Markja von Mediolanum, der bisher die Cottischen Alpen gegen die Franken gedeckt, ward dadurch frei mit seinen Tausendschaften: er folgt mir in Eile. Im Rueckweg hab ich aufgerafft, was ich irgend von waffenfaehigen Maennern fand und die Besatzungen der Burgen an mich gezogen. Ferner: Wir hatten bisher Mangel an Reiterei. Getrost, mein Koenig: ich fuehre dir sechstausend Reiter zu, auf herrlichen Rossen. Sie verlangen, sich zu tummeln in den Ebenen von Rom. Nur Ein Wunsch lebt in uns allen: fuehr uns zum Kampf, zum Kampf nach Rom." "Hab Dank, mein Freund, fuer dich und deine Reiter. Sprich, Hildebrand, wie verteilt sich jetzt unsres Heeres Macht? Sagt an, ihr Feldherren, wie viele fuehrt ein jeder von euch? Ihr Notare, zeichnet auf!" "Ich fuehre drei Tausendschaften Fussvolk," rief Hildebad. "Ich vierzig Tausendschaften zu Fuss und zu Ross mit Schild und Speer," sprach Herzog Guntharis. "Ich vierzig Tausendschaften zu Fuss: Bogenschuetzen, Schleuderer, Speertraeger," sagte Graf Grippa von Ravenna. "Ich sieben Tausendschaften mit Messer und Keule," zaehlte Hildebrand. "Und dazu Totilas sechs Tausendschaften Reiter und vierzehn erlesene Tausendschaften Tejas mit der Streitaxt - wo ist er? ich vermisse ihn hier! - Und ich habe meine Scharen zu Fuss und zu Ross auf fuenfzig Tausendschaften erhoeht," schloss der Koenig. "Das sind zusammen einhundertsechzig Tausendschaften," schrieb der Protonotar, die Pergamentrolle dem Koenig ueberreichend. Da flog ein froher Glanz kriegerischen Stolzes ueber des Koenigs ernstes Angesicht. "Einhundertsechzig Tausendschaften gotische Maenner: Belisar, sollen sie vor dir die Waffen strecken, ohne Kampf? Wie lang braucht ihr noch Rast, um aufzubrechen?" Da eilte der schwarze Teja ins Zelt. Er hatte beim Eintreten die letzte Frage vernommen. Sein Auge spruehte Blitze, er bebte vor Zorn. "Rast? Keine Stunde Rast mehr: auf zur Rache, K
PREV.   NEXT  
|<   141   142   143   144   145   146   147   148   149   150   151   152   153   154   155   156   157   158   159   160   161   162   163   164   165  
166   167   168   169   170   171   172   173   174   175   176   177   178   179   180   181   182   183   184   185   186   187   188   189   190   >>   >|  



Top keywords:

Tausendschaften

 
Koenig
 
Reiter
 

bisher

 
fuehre
 
sprach
 
vierzig
 

Waffen

 

Hildebrand

 

vierzehn


erlesene
 
Totilas
 

fuehrt

 
Scharen
 
fuenfzig
 

Feldherren

 
Streitaxt
 

vermisse

 

zaehlte

 

Schild


Hildebad

 

Herzog

 

Speertraeger

 

Schleuderer

 

Bogenschuetzen

 

Guntharis

 

Fussvolk

 
Messer
 
Notare
 

zeichnet


sieben

 

Grippa

 
Ravenna
 

Stolzes

 

Eintreten

 

schwarze

 

braucht

 

aufzubrechen

 

letzte

 
Stunde

vernommen

 

spruehte

 

Blitze

 

ueberreichend

 
Pergamentrolle
 

froher

 

Protonotar

 

schrieb

 

schloss

 

zusammen